Was ist die IHK?
Die Industrie- und Handelskammer ist die Selbstverwaltungsorganisation der gewerblichen Wirtschaft.
Die IHK handelt unabhängig und selbständig im Rahmen ihres durch Gesetz und Satzung festgesetzten Arbeitsgebietes. Die Industrie- und Handelskammer vertritt die gewerbliche Wirtschaft gegenüber der Regierung und den Behörden, den Parlamenten und den Gerichten durch Stellungnahmen, Gutachten, Vorschläge und Berichte (z. B. bei Fragen des innerstädtischen Verkehrs, bei Verordnungsentwürfen der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel, bei Gesetzesvorlagen, bei gerichtlichen Vergleichsverfahren).
Die IHK ist aufgrund des Berufsbildungsgesetzes die zuständige Stelle für alle Fragen der Berufsbildung, insbesondere für das Prüfungswesen.
Sie registriert jeden Ausbildungsvertrag in einem Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse und überprüft bei der Eintragung die Eignung des Ausbildungsbetriebes sowie des Ausbilders (nach der Ausbildereignungsverordnung).
Sie hilft, wenn ein Mitgliedsunternehmen Beratung, Vermittlung und Information benötigt.
Wer gehört zur IHK?
Alle Gewerbetreibenden der IHK-Region - mit Ausnahme reiner Handwerksbetriebe - sind IHK-zugehörig, wenn sie zum Kreis der Gewerbesteuerpflichtigen gehören. Für die Mitgliedschaft kommt es nicht darauf an, ob tatsächlich Gewerbesteuer gezahlt wird oder nicht.
Die Zugehörigkeit als Pflichtmitgliedschaft ist gesetzlich festgelegt, weil nur so das Gesamtinteresse der Wirtschaft objektiv und unabhängig von Einzelinteressen ermittelt und vertreten werden kann.
Was tut die IHK für die kleinen Unternehmen?
Wenn ein kleines Unternehmen irgendein Problem hat, findet es in der IHK Fachleute, die helfen. Ob Aus- und Weiterbildung, Recht und Steuern oder Umweltschutz - die IHK hat für alle Unternehmen die Fachabteilungen und Experten, die viele Großbetriebe selbst haben. Sie bietet zum Beispiel Unternehmensgründern einen kompletten Informationsservice durch persönliche Beratung, Seminare und schriftliche Unterlagen. Die IHK gibt auch Hinweise, wo und wie staatliche Mittel zu bekommen sind und berät bei der Wahl der Unternehmensform.
Macht denn Pflichtmitgliedschaft heute überhaupt noch Sinn?
Ja. Nur wenn alle Unternehmen Mitglied sind, können die Industrie- und Handelskammern das Interesse aller Gewerbetreibenden vertreten. Auch das Bundesverfassungsgericht hält die Pflichtmitgliedschaft für unverzichtbar: "Die sachgemäße Erfüllung öffentlicher Aufgaben macht eine Organisation nach dem Prinzip der Pflichtzugehörigkeit sinnvoll und notwendig.
Wie wird die IHK finanziert?
Die IHK finanziert sich über Pflichtbeiträge (jährlicher Grundbeitrag und Umlage), sowie über Gebühren und Entgelte bei Inanspruchnahme individuell zurechenbarer Dienstleistungen.
Die Höhe der Beiträge (pdf-Dokument) und der Gebührentarif (pdf-Dokument) werden von der Vollversammlung im Rahmen der Vorschriften des IHK-Gesetzes festgesetzt.
Wie ist die IHK organisiert?
Die Bereich der IHK Hannover umfasst die Region Hannover und die Landkreise Diepholz, Göttingen, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Hildesheim, Nienburg, Northeim, Schaumburg und Osterode.
In der Arbeit der Industrie- und Handelskammer sollen die Initiativen der Kaufmannschaft, ihre Ideen, ihre Wünsche zum Ausdruck kommen. Das ist nur möglich durch eine enge Mitarbeit der Wirtschaft in der IHK. Mitarbeit kann schon der tägliche Kontakt, ein Anruf oder ein Besuch in der IHK sein, aber auch die ehrenamtliche Mitwirkung in Ausschüssen und anderen Gremien der IHK.






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